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Çocuklara Yabancı Dil Öğretimi Dersi Final Notları
06-13-2012, 11:39 PM
Mesaj: #1
Çocuklara Yabancı Dil Öğretimi Dersi Final Notları

Immersion in der Grundschule

Warum Mehrsprachigkeit?
- Mehrsprachigkeit ist wichtig, um sich in Europa und der aktuellen Welt zu gewöhnen (verständigen).
- In Europa ist es besonders notwendig, neben der Muttersprache mindestens zwei Fremdsprachen mit einem guten Niveau zu wissen.

Das Immersionskonzept:
- Bedeutet eintauchen; Kinder in ein Sprachbad eintauchen.
- Kein systematischer Unterricht
- Immersion ist Umgangs- und Unterrichtssprache
- Ziel: lernen der Sprache, der Sachinhalte und interkulturelle Kompetenz
- Bei der Immersion lernt das Kind die Fremdsprache wie die Muttersprache
- Frei von Druck
- Immersion gibt es in Krippen, Kıtas und Grundschulen

Im ALTENHOLZER Modell gibt es zwei Erzieher. Ein Erzieher spricht nur deutsch, der andere spricht die Zielsprache. Beide unterstützen das Gesagte mit Gestik, Mimik, Bildern, damit die Kinder dieses mit dem gesagten verbinden können.

Voraussetzungen der Immersion:
- Früh sein
- Intensiv, vielfältig sein (einkaufen, Sport, Kunst, Alltag...)
- Lange dauern
- Handlungsorientiert und inhaltsorientiert

Vorwissen aus dem Kindergarten:

- Grundschulkinder sollten Vorwissen aus dem Kindergarten mitbringen
- Im Kindergarten ist das Hörverständnis gut entwickelt.
- Aber auch ohne Vorkenntnisse ist ein immersionsunterricht möglich

Bilinguale Kindergarten und bilinguale Grundschule ? Unterschied?

- Bilinguale Kindergarten:
o ein Lehrer(eine Person) eine Sprache; Person spricht nur eine Sprache
o Kinder dürfen in der Sprache, in der sie sprechen wollen, antworten
o in drei Jahren ist ein gutes Hörverständnis aufgebaut
- schule
- Schüler sprechen nur in der Fremdsprache
- erst dürfen sie in der Muttersprache antworten, aber später die Fremdsprache aktiv benutzen
- Lehrer sollte motivieren
- Schüler müssen konzentrieren.

Fächerauswahl
- Immersion eignet sich im naturwissenschaftlichen Unterricht (Biologie, Chemie)
- auch im Mathematikunterricht kann man die Immersionsmethode benutzen.



Wortschatz lernen und üben

Wörter lernen und behalten
- Man vergisst Vokabeln, deswegen sollte man ein Vokabelheft führen. In einer spalte schreibt man die muttersprachlichen Vokabeln, in der anderen Spalte schreibt man die fremdsprachlichen Vokabeln.

Techniken um Wortschatz zu erlernen:

- Buch lesen
- Vokabelkartei vorbereiten und auf die Wand hängen
- Vokabelheft

Vokabelheft:

Nachteil:

- Auswendiglernen nach der Reihenfolge
- Wenig Platz für Erklärungen
- Nur die Bedeutungen der Wörter wird geschrieben; kein Kontext
- Keine syntaktische Eigenschaft der Wörter

Vorteil:

- Praktisch
- Die Schüler schreiben die Wörter selbst und das unterstützt das Behalten
- Ist eine zuverlässige lerntradition
- Ist materiell nicht aufwendig
- Schüller müssen die Wörter selbst aufschreiben
- Man kann auf die Muttersprache zurückgreifen
- Die Formen der Vokabeln werden meist verändert


Intentionales und inzidenzielles Lernen

Das Lernen unterteilt sich in zwei Bereiche.

1. Intentionales Lernen (bewusstes, willkürliches Lernen)
2. Inzidenzielles Lernen (unbewusst, unwillkürlich)

1. Bewusstes lernen: Schüler lesen ein Text, schauen sich ein Video an. Sie eignen sich Wörter und Wortbedeutungen an.

2. Unbewusstes lernen: Schüler sollen Texte verstehen, Hypothesen bilden, über Texte sprechen und Texte abschreiben.
Bewusstes lernen und unbewusstes Lernen ist zusammenhängend.
Beim Bewussten Lernen lernt der Schüler mitteilungswortschatz.
Beim unbewussten Lernen lernt der Schüler Verstehenswortschatz.

Gehirngerechtes Lernen

Es gibt zwei gehirnbereiche. Das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis.
Im Kurzzeitgedächtnis wird die Information für kurze Zeit gespeichert.
Im Langzeitgedächtnis werden die Informationen eingeprägt und gespeichert.

Langzeitgedächtnis: Wiedererkennungsgedächtnis der Lerner erkennt die Wörter wieder; rezeptiv

Abrufgedächtnis  der Lerner verwendet die Wörter; produktiv

Vernetztes Lernen:

Es gibt im Kopf verschiedene Netze:

1. Assoziieren

Beim Assoziieren wird das Wissen aktiviert. Der Lehrer schreibt ein Wort auf die Tafel. Der Lerner schreibt die Wörter auf, die ihm einfallen. Er verbindet die Wörter mit dem Hauptwort.

2. Sortieren

Der Wortschatz wird im Kopf gruppiert. Der Lerner bildet eine Struktur im Kopf und ordnet zusammengehörende Wörter.

Bsp.: kalte Getränke (Mineralwasser), heiße Getränke (Tee, Kaffee); Tierarten, Jahreszeiten, Körperteile, was passt nicht

Vokabeln lernen sollte textbezogen gemacht werden. Das Wortwissen ist gleichzeitig das Sachwissen in einem Text.


Der Lerner soll die fremden Wörter in seiner Muttersprache kennen; Oberbegriff und Unterbegriff muss der Lerner können; er muss Hierarchien bilden können; er muss wissen, dass ein Wort mehrere Bedeutungen haben kann.


Mehrkanaliges und ganzheitliches lernen

Das Lernen ist unterschiedlich. Es gibt verschieden Lerntypen (visuelle, auditive, haptische—Lernen durch Berühren, olfaktorische—lernen durch Schmecken)

Übungen zum mehrkanaligen Lernen:
-tasten (Gegenstände)
- schmecken (essen, Apfel)
- Sehen (Gegenstände auf dem Tisch)
- hören/sprechen (Zahlen und Farben)

Gestik Mimik (Bilder mit Gestik, Lerner soll herausfinden, was gemeint ist)
Wenn der Lerner es verstanden hat, kann der Lerner mit Gestik und Mimik durchführen /darstellen.

Wortschatz und Emotionen: Lerner soll entspannt lernen; mit Musik lernen, und mit Bildern lernen

Autonomes Wortschatzlernen und Lernstrategien

- Aktivierend Lerner soll aktiv sein
- Unterstützend Arbeitstechniken und Materialien verwenden
- Transparent Der Aufbau, Struktur und Ziel soll klar sein
- Offen flexibel und Interessen der Schüler zustimmen
- Natürlich Alltag anpassend
- Objektivierend Lerner soll sich selbst einschätzen
- Motivierend es muss Spaß machen


Übungen:

- Wörter geben, Schüler soll Setze schreiben
- Wörter geben, Schüler soll ordnen
- Wörter geben, Schüler soll Texte schreiben

Strategien für das Wortschatzlernen

Eine Lernstrategie ist ein Plan, um ein Ziel zu erreichen.
Eine Lerntechnik ist eine Fertigkeit, um ein Ziel zu erreichen

Lernstrategie:
1. Merkverse: bestimmte Wörter sollen eingeprägt werden. Der Lerner merkt sich einen Vers. Bsp: -chen und –lein macht alles klein.

2. Schlüsselwortmethode: Der Lerner bildet eine Brücke zwischen der Muttersprache und Fremdsprache. Bsp: cech.spatidt. spät: schlafen gehenschlafen

3. Die Loci-Methode: Es ist eine bildhaftige Technik. Man stellt sich den Weg durch das eigene Haus vor. Auf diese Weise kann man bestimmte Wörter lernen. Bsp: der Weg von zu Hause in den Wald. Erst gibt es ein Haus, Badewanne dann gibt es eine Garage, Schiff. Danach kommt das Tor, er merkt sich Tiger. Danach draußen gibt es ein Baum, Diamant.

4. Die Geschichtentechnik: Mit den gelernten Wörtern wird eine Geschichte geschrieben.

5. Akronyme: Die Anfangsbuchstaben eines Wortes helfen, sich andere Wörter zu merken. Bespiel: W Woche
O Oase
L Limonade
K Kilogramm
E essen

6. Visualisierung: bildhafte Darstellung; Die Bilder sollen den Wörtern zugeordnet werden.
Bsp.: Wörter Farben zuordnen Die Wolke Weiß

Gute Freunde: Die Gemeinsamkeiten zwischen den Sprachen sind eine Erleichterung für den Lernenden.


Lehrstrategien:

Die Strategie, die Lehrer benutzen, um den Schülern zu helfen.

1. Wortschatzkartei/Vokabelkartei
Alternative zum Vokabelheft.

2. Mindmapping/ Gedächtniskarte
Ziel: verstehen und Wiedergabe eines Textes.

3. Ich Wortschatz
Die Schüler lernen Wörter, die sie interessieren.
Bsp.: Meine Wohnung, meine Hobbies.

4. Wörter im Raum
Schüler schreiben die Wörter auf ein Blatt und hängen sie zu Hause in der Wohnung /raum auf.

5. Wörter interessant machen
Die Wörter verschieden aufschreiben.
Bsp.: Mittern8, LuftballOn, 2fel

6. Lerntipps geben
Lehrer gibt Hinweise und Anregungen geben, wie man Lernern kann.

7. Arbeit mit dem Wörterbuch
Nutzen von Wörterbüchern/Nachschlagewerken
Schüler sollen lernen, mit einem Wörterbuch schnell und gezielt zu arbeiten/gebrauchen.
Es gibt verschieden Wörterbücher.
z.B. ohne Wörterbuch ordnen der Wörter, welches Wort kommt zuerst im Wörterbuch
mit Wörterbuch; der Lerner schaut nach welches zuerst kommt.
Inhaltliche Übungen: ein Wort hat viele Bedeutungen. Nachschlagen gucken, welche Bedeutung es hat.


Zusammenfassung: Mit dem Wörterbuch kann man Bedeutung lernen und Orthografie, Aussprache und Grammatik der Wörter lernen



Wortschatz üben


Übungsformen:

Übungen zur Phonetik:
z.B. nachsprechen und markieren, Orthographie (Ergänzungen)

 Übungen zur Morphologie, Lexik und Semantik, Wortbildung, Umschreibung, idiomatische Wendungen

Übungsgrundsätze:

- Wortschatz sollte man systematisch üben
- Der Wortschatz sollte realitätsnah sein
- Den Wortschatz sollen die Schüler üben

 Verstehens orientiertes Üben

Die Schüler sollen Satzebene oder Textebene verstehen; den Syntax verstehen.
Bsp.: Im Text den Wortschatz wiedererkennen; Zuordnungsübung

- Der Schüler soll aus dem Kontext die Wörter erkennen.
- Er soll Belege aus dem Text finden, herausholen
- Textstellen umschreiben können
- Texte ohne wort- und Satzgrenzen


Übungen auf der Wortebene

Der Schüler soll alle Wörter verstehen
Bsp.: kürzere Form einer Erklärung; z.B. ein Haus, in dem man wohnt, ist ein WOHNHAUS.

 Mitteilungssorientiertes Üben

Der Schüler soll die Wörter erlernen, Texte verstehen und formulieren können.
Bsp. Foto der Schüler soll zuordnen, bzw. beschreiben. Nina ist eine Journalistin.



Produktive Übungen auf der Text und Satzebene

- Text lesen/hören
- Zeigen des Textverständnisses; Inhaltsangabe
- Wortschatz ordnen
Bsp.: Dialog hören und lesen, dann Dialog verändern, neuen Dialog schreiben

- Wenn man ein Wort lernt, muss der Schüler auch das Antonym und Synonym des Wortes lernen; gleichzeitig
Bsp.: was ist das Gegenteil, breit schmal; mit Bildern zeigen /Antonym

- Die Schüler sollen die Aufgabenstellung und die zielstellung der Übungen wissen.

Zusammenfassung:

Produktive Übung zur Textebene: der Schüler soll mit dem Text produktiv arbeiten.



Produktive Übungen auf der Wortebene

- Klassifizieren: Bsp. Einordnen von Ober- und Unterbegriffen
- Reihenbildung: Satzbau richtig bilden
- Wortbildung: bestimmten Teil geben, der Schüler soll die Endungen selbst schreiben
- Assoziieren: der Lerner soll die Wörter aufschreiben

Um NS besser zu lernen, kann man Bilder geben und frei NS schreiben lassen.


 Üben – motivierend und differenzierend

- Übungen müssen den Schülern angepasst sein, nach dem Niveau, Alter und Interessen
- Die Übungen müssen passend zu den Schülern sein
- Die Perspektive der Schüler bestimmt die Methode.
- Ein Bild beschreiben lassen; Gegenstände erfragen;
- Ein Rätsel ist motivierend;
- Üben mit Spielen; Memory, kofferpacken; Schüler konzentrieren sich meistens in den Spielen.



Bausteine: pädagogische Grammatik

Baustein 1:
Grammatische Progression

Kriterien für die Reihenfolge der Regeln und Strukturen:

- Das sprachsystematische Argument:
wie geht man bei der Grammatikeinführung vor; der Aufbau der Grammatik
Bsp.: zuerst Nominativ; alle Verben ergänzen Nominativ
- Das didaktische Argument:
Was ist schwer? Was ist leichter?
Bsp.: Nominativ ist leichteste; dann Akkusativ; Dativ am schwersten
- Das pragmatische Argument:
Der Lerner soll nicht nur schreiben, sondern auch sprechen können;
Bsp.: Begrüßung Nominativ; Gespräch verlangt AKK. Und Dativ

Diese Argumente entscheiden über den Verlauf des Sprachkurses.
In den Lehrwerken gibt es keine Muttersprache. Lehrwerke werden für das In- und Ausland entworfen. Deswegen gibt es nur die Zielsprache.

Unterrichtsvorschlag:

1. Unterrichtphase: Textarbeit
Übung 1: rezeptiv: falsche Sätze durchstreichen
Übung 2: rezeptiv/produktiv: eigene Perfektformen einsetzen
Übung 3: reproduktiv: Wörter sammeln

2. Unterrichtsphase: Erarbeitung der Perfektregeln durch Schüler
Übung4: reproduktiv: Verben und Infinitive aufschreiben
Der Lehrer zeichnet Beispiele auf die Tafel.
Übung 5: reproduktiv: Schreiben sie nach dem Muster an der Tafel

3. Unterrichtsphase: Anwendung der gelernten Perfektformen/ Schreiben eigenen Text
Übung6: kurzen Text schreiben


Baustein 2: Symbole, Bilder oder Farben Visualisierung grammatischer Strukturen

Grammatik wird mit Symbolen und Bildern erklärt. Grammatische Regeln kann man mit graphischen Mitteln erklären.

Es gibt
- Drucktechnisch-graphische Mittel
- Abstrakte Symbole
- Konkrete Symbole
- dynamische Symbole


Drucktechnisch-graphische Mittel

Zu viele Druckmittel können den Zweck der Hervorhebung aufheben. Grauraster Unterstreichung und Fettdruck sind hilfreich. Die Endungen können mit Farben hervorgehoben werden. Farben sind eher unpraktisch und können die Übersichtlichkeit der Grammatik verhindern.

- An der Tafel durch unterstreichen, Großbuchstaben oder umrahmen kenntlich machen.

Abstrakte Symbole

Geometrische Formen für Hervorhebungen benutzen, die dem Schüler schon bekannt sind.
Bsp.: oval, Rechteck…

Die Kennzeichnung durch Rechtecke, Ovale ist die Darstellungsform der Dependenzgrammatik.
Die Dependenzgrammatik geht davon aus, dass das Verb den Satz bestimmt.

Symbole werden in den Lehrwerken nur vom Lehrer präsentiert. Der Lerner verwendet Symbole nie aktiv im Unterricht. Es braucht Zeit, die Symbole zu verstehen. Die Lerner sollen erst die korrekte Markierung des Satzbaues zu erkennen. Später sollen sie es selbst markieren.

Grammatische Regeln kann man durch Wechsel der Schriftart erkennen. Man sollte nicht zu viele Symbole benutzen „weniger ist mehr“.


Konkrete Symbole

Man kann Gegenstände visualisieren.
Bsp.: Schraubzwinge, Roboter für trennbare Präfixe.

Schraubzwinge symbolisiert den gesamten Satz. Die Regel wird hierbei durch ein Bild gezeigt. So eine Visualisierung ist aber nicht bei allen Grammatikregeln zu machen.

Diese Möglichkeit wird in den Lehrwerken jedoch weniger benutzt.

Visualisierung der Grammatik: das Lernen ist mit dem Ort verbunden, an dem man gelernt hatte. Man findet sich an der Stelle wieder.

Wie arbeitet das Gehirn?

Rechte Gehirnhälfte:
- Nacheinander verarbeiten der Informationen
- Logisch
- Redet und rechnet
- Ordnet
- Speichert Regel

Linke Gehirnhälfte:
- Verarbeitet Informationen gleichzeitig
- Denkt in Bildern
- Erinnert sich an Bilder


Dynamische Symbole

Visuelle Hilfe zur Erklärung einer Regel

Ein Grammatik Thema kann eindeutig in ein Bild gesteckt werden. In den Bildern wird eine Struktur eingeführt. Der Lerner soll herausfinden, welches Grammatikelement erklärt wird.
Die Verbindung von Bildern und Visualisierung mit Regeln hat eine wichtige Funktion. Das Gehirn wird aktiviert und der Lerner nimmt die Informationen besser auf.


Baustein 3: Grammatik spielend lernen – üben - anwenden

Spielprinzip 1: Wörtersuche
Verbsuche

Der Lehrer liest ein Verb vor; die Schüler erraten die Konjugierte Form.

Diese Form des Unterrichtes ist sehr anstrengend für den Lehrer, weil er einzeln abfragen muss. Er ist ständig im Dialog. Schüler muss nur für einen Moment aufmerksam sein.

Nachteil:
- Der Lehrer ist im Zentrum
- Kontakt zwischen Lehrer und einem Schüler
- Korrektur nur durch Lehrer
- Schüler konzentriert sich nur auf den Lehrer
- Nur ein Schüler sagt was, der Rest ist leise

Die verbsuche als Form eines Puzzles ist hingegen motivierender.

Vorteil:
- Alle Schüler arbeiten gleichzeitig
- Der Lehrer hat mehr Freiraum
- Schüler arbeiten in Sozialformen, nicht isoliert
- Sprechhemmungen werden abgebaut, weil der Lehrer nicht jeden Fehler mitbekommt.


Spielprinzip 2: ungewöhnliche Sprech- und Schreibanlässe

Es ist schwer in einem Sprachkurs alle zum Sprechen zu bringen.

Die Schüler sollten gefordert werden, so viele Sätze wie möglich zu schreiben.
Tafelbild: Die Männer haben die Socken getauscht … um zu / weil / damit…

Die Anzahl der Sätze ist fest. Die Schüler schreiben ihren besten Satz an die Tafel.


Spielprinzip 3: Fehlerkorrektur als Spiel

Fehlerversteigerung:

Jeder bekommt richtige und falsche Sätze. Die Schüler müssen für den richtigen Satz versteigern. Wer am Ende noch das meiste Geld besitzt gewinnt.

Die Schüler können auch Versteigerungsangebote zu Hause erstellen.
Vorteil: intensive Beschäftigung mit der Syntax.


Spielprinzip 4: Ratespiel / Wettbewerb

Fragen raten:

Ein Schüler flüstert der anderen einen Frage ins Ohr. Dieser antwortet laut. Die anderen müssen die möglichen fragen erraten.

Satzbildung oder Satzumformung als Fußballspiel:

Gruppen schreiben 10 Sätze im aktiv oder passiv auf.
Ein Schüler aus gruppe A liest einen Satz vor und fordert Gruppe B auf, den Satz umzuformen.
Bei richtiger Antwort rollt der Ball Richtung gegnerisches Tor.


Spielprinzip 5: Spiele mit Karten

Der Lehrer teilt die Klasse in Gruppen auf. Die gruppe die am meisten Sätze gebildet hat, hat gewonnen. Auf den Kärtchen sind verschiedene Symbole und Kennzeichnungen. So lernt der Schüler den Satzbau und unbewusst eine Regel.


Spielprinzip 6: Memory – Spiel

Zueinander passende Karten müssen aufgedeckt werden.

Beispiele: Satzergänzung; frage Antwort; Umformung



Spiele
- Entwickeln Schülerverhalten
- Erleichtern Kontakt
- Fördern Kreativität
- Nimmt Angst, Hemmung ab
- Entwickelt Kommunikationsfähigkeit



Baustein 4: Schüler finden Regel


Das verstehen und anwenden von regeln ist schwer; die Vermittlung von regeln nimmt viel Zeit.

Probleme sind: - Lehrer hat Probleme bei der Vermittlung der Regel
- Die Probleme des Schülers, wenn er zu Hause nach einer Regel schauen möchte.

Grammatikregeln werden zu schnell erklärt, Zuviel aufein mal, kompliziert
Als Folge schaltet der Schüler ab, wird entmutigt und hat Angst vor der Grammatik.

Grammatikregeln sind:
- Zu kompliziert
- Fremde Begriffe sind vorhanden
- Sehr knapp
- Demotivierend
- Keine erklärende Hinweise

Teufelskreis:

Lerner versteht nicht
Lehrer kann nicht richtig erklären
Lerner versucht zu Hause nachzuarbeiten
Sie schaffen das nicht mit ihren Materialien
Schlechte Ergebnisse in Tests


Grammatikdarstellung im Lehrwerk

Es gibt meist nur eine Übersicht, in der die Grammatik dargestellt wird; ist die einzige Möglichkeit, die der Schüler hat, die Grammatik zu verstehen.
Grammatik-Lehrwerke sind für alle konzipiert, deswegen können sie den Bedürfnissen einiger Zielgruppen nicht entgegenkommen.

Auch in modernen Lehrwerken gibt es Verstehenschwierigkeiten, weil viele Sachen vorkommen, die den Schüler nur verwirren. Deswegen ist es fraglich, ob einige Elemente überhaupt erwähnt werden müssen.


Lehrbuchunabhängige Grammatikdarstellungen

Wenn der Schüler in einem unabhängigen Nachschlagewerk nach der Grammatik schauen möchte kann er im Inhaltsverzeichnis, Sach- oder Wortregister nachschlagen.

z.b. kein

ım Inhaltsverzeichnis findet er nichts
im Wortregister findet er zu viele Einträge unter kein
im Sachregister findet er nichts unter kein, aber unter Verneinung.

Es ist schwer für den Schüler die Grammatik zu finden. Aber der Gebrauch des Nachschlagewerks kann im Unterricht geübt werden. Der Lerner muss den Aufbau der Grammatik lernen.
Um mit Verzeichnissen arbeiten zu können müssen sie grammatische Begriffe einprägen.

Schüler sollten wenigstens in der Lage sein, die wichtigsten Begriffe zu verstehen.


Grammatische Regeln als Lernhilfe

Zeichnungen sind auch nicht automatisch eine Hilfe für den Lerner.
Sie sind verwirrend.
Die Graphik ist oft zu komplex
Nicht jeder Lerntyp kann das Angebotene verstehen.
Der Lernstoff ist dargestellt, der Lerner muss nur verstehen

Alle Beispiele zur Grammatikdarstellung sind schwer zu verstehen
Jeder Schüler geht unterschiedlich mit regeln um.
In den letzten Jahren wird Kreativität in den Unterricht eingeführt.
Schüler schreiben Gedichte… nur bei den Grammatikregeln ist die Kreativität nicht vorhanden.
Ebenso ist es eigentlich möglich, den Schülern die Regel selbst schreieben zu lassen.


Schüler entdecken Regel selbst

Sammeln – ordnen – systematisieren

Der Lerner soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen. Anschließend soll er die Sätze mit Zeitangaben herausschreiben.
Dann soll er die Sätze ordnen.
Die Schüler müssen allein über die Regel entscheiden.
Nun soll er die Beispiele systematisieren und mit Hilfe von Symbolen eine Regel aufstellen.

Der Lehrer kann die Lerner bei der Regelformulierung unterstützen

Rezeptiv: richtig / falsche Regel vorgeben: der Lerner soll entscheiden, welche richtig ist.
Reproduktiv: Dem Lerner wird ein Teil der Regel gegeben; er soll vervollständigen
Produktiv: der Lerner produziert die Regel aus dem Zusammenhang entweder in der MS oder FS.


Lerntipps: regeln lernen

- Regel genau durchlesen
- Regel mit Beispielen vergleichen
- Merkmale unterstreichen
- Laut und konzentriert lesen
- Regel in Grammatik Heft schreiben


Selbstlerngrammatik: so lernt der Schüler selbständig die Grammatik und kann freier anwenden.


Als Lehrer kann man weniger Terminologie verwenden. unbekannte Wörter vermeiden; regeln schrittweise einführen.


Baustein 5: Grammatik im Buch – Grammatik im Kopf – Grammatik – Nachschlagewerke verwenden lernen

Die Regelerklärungen in Lehrbüchern sind sehr abstrakt, uninteressant und wenige Beispiele sind vorhanden.

Schüler können deswegen nicht alleine an der Grammatik arbeiten. Nicht alle Grammatiken sind für Schüler geeignet.

1. Übungen, um die Grammatik kennenzulernen

Viele Schüler sind überfordert, wenn sie alleine mit einer Grammatik arbeiten müssen.

Die Schüler sollten das grammatikbuch untersuchen; wer ist der Autor, was bedeuten die Symbole…

Ziel: grafische Hilfen, Symbole und verweise kennenlernen

2. Übungen, um mit der Grammatik Probleme zu lösen

Lerner wissen oft nicht, wie sie eine Grammatik zur Hand nehmen müssen.

Fehlerreperatur:

Ziel: Fehler mit Hilfe der Grammatik lösen

Fehler aus den Hausaufgaben sammeln und mit der Grammatik versuchen zu erklären. Die Schüler sollen den Fehler selbst versuchen zu reparieren.

Grammatikregeln belegen

Die Grammatik Probleme aufschreiben

Überprüfen von regeln

Die Schüler sollen die Sätze mit ihrer erfundenen Regel und dann mit der Grammatik überprüfen.

Üben der grammatischen Beziehungen

Übungen zum aktiven Gebrauch der grammatischen Terminologie
Dokuz Eylül Üniversitesi Almanca Öğretmenliği Bölümü ders final notudur.

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